Vogalonga 2026, die Fünfzigste

Die Vogalonga entstand 1974 in der Lagunenstadt Venedig als friedlicher Protest gegen den immer stärker zunehmenden Motorbootverkehr, dessen Wellen nicht nur die empfindliche Lagune belasten, sondern auch die jahrhundertealten Palazzi, Brücken und Fundamente der historischen Stadt bedrohen.
Initiiert wurde die Veranstaltung von venezianischen Ruderern, die mit einer gemeinsamen Fahrt durch die Lagune ein Zeichen setzen wollten: für den Erhalt der alten venezianischen Ruderkultur, für ein respektvolleres Miteinander auf dem Wasser und für die Rückkehr zu einer ruhigeren, menschlicheren Form der Fortbewegung. Was einst als kleine symbolische Demonstration begann, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einer internationalen Veranstaltung, die Menschen aus aller Welt nach Venedig zieht. Darunter waren in diesem Jahr auch etwa 10 Einzelpaddler.

Auch in diesem Jahr bleibt ein toller Tag in Erinnerung: die begeisternden und begeisterten oberflächlichen Gespräche mit dem SUP aus Brescia, den Ruderern aus Frankfurt, Berlin und vom Bodensee, dem Drachenboot aus Amsterdam, dem Luftboot aus Linz, den venezianischen Ruderern aus Mestre…….

Das alles bei schönstem Sonnenschein. Auch Aeolus zeigte sich an diesem Tage gnädig, was nicht immer so ist. Ab und an eine kurze schattige Passage bei der Durchfahrt von Sant Erasmo unter der Obhut von Vereinskollegen. Anschließend läutet der Anblick des Campanile von Santa Maria Assunta im Hintergrund die baldige Wende ein. Auch ein Hauch von Hemingway weht von Torcello heran.

Ja, es war voll, richtig voll! Logisch hatte auch ich dann im Stau bei Mergozzo einen Drachen im Kreuz, ein Ruder im Bauch. Mein Missfallen haben die Schuldigen auch mitbekommen. 30 Sekunden später haben wir gemeinsam gelacht. Dann habe auch ich ein Luftboot gerammt. Ein Scusi mit einem Lächeln und die Sache ist vergessen. Kurz auf die Karte geschaut. Links abgebogen, 200 Meter Umweg und die Strecke war frei. Die kommenden acht Kilometer offenes Wasser auf dem Rückweg sind dann allerdings nicht nur reines Jauchzen und Frohlocken. Da ist schon etwas Arbeit zu leisten.

Dann die Einfahrt nach Venedig und der Misericordia Kanal mit seiner ganzen Leichtigkeit und Lebensart und -freude, jeder Mauervorsprung ein Kunstwerk, jede Ecke macht Lust auf das Dahinter. Anschließend der Canale Grande, alles zu bunt, zu schön und zu voll, trotzdem eine Atmosphäre zum Niederknieen. Man muss sich einlassen auf diese Stadt. Mit allen Sinnen. Smartwatch und die Berechnung des Kalorienverbrauchs/Paddelkilometer ist hier einfach fehl am Platz.

Die Accademia Brücke mit einem ersten Blick auf Santa Maria della Salute, vorbei an der Terrasse des Gritti, der Empfang der Urkunde und Plakette im Ziel. Jetzt erst einmal eine Banane und Wasser zur Stärkung. Die Gruppe trennt sich hier und die lieben Vereinskollegen, die ein Auge auf mich geworfen hatten, verabschieden sich in Richtung San Giorgio. Durch den Giudecca-Kanal wird es noch einmal spannend und es verlangt volle Aufmerksamkeit. Aha, alle 200 Meter ein Boot der Küstenwache. Teilweise verschwinde ich fast im Wellental.

Ziemlich Lebhaft waren die letzten Meter zwischen Wassertaxis, Vaporetti und Autofähren, bis im Ziel am Calle de la Croce zischend die Luft aus Boot und Tag entweicht. Von Giudecca ein Blick zurück auf ein Kleinod dieser Welt. Wie üblich der eine oder andere Campari auf der Promenade, dieses Mal leider im Angesicht einiger Einsätze der Küstenwache. Es sind wohl etwa 50 Personen aus dem Kanal von Giudecca gerettet worden. Nein, die Durchfahrt war speziell in diesem Jahr nicht ohne!

Ciao, alla prossima!

Anglesey Sea Kayak Symposium

von Paul

Ich habe einen Familienurlaub mit einer Woche beim Anglesey Sea Kayak Symposium verbunden. Mit einer Mischung aus Vorfreude und Nervosität meldete ich mich am Freitagnachmittag für verschiedene Tagesausflüge und Aktivitäten an und holte mein gemietetes Kajak bei Anglesey Outdoors. Ein schönes gelbes NDK Pilgrim, das mir perfekt passte. Da ich noch relativ neu im Kajaksport bin und mir bewusst war, dass die meisten Teilnehmer sehr erfahren waren, wählte ich Ausflüge aus, die technisch nicht zu anspruchsvoll waren.

Kajaks zum Ausleihen stehen zur Abholung bereit

Samstag und Sonntag unternahmen wir gemütliche Ausflüge von Trearddur Bay aus entlang der Küste, um „rock hopping“ und Rollübungen zu machen. Als wir für unsere Mittagspause und die Rollübungen an den Strand kamen, war meine Familie zufällig auch dort, um zuzuschauen.

Dank des Wintertrainings im Schwimmbad sowie der Anleitung und Geduld von Stefan, Christof und Otti klappten meine Rolle gut. Mein Enkelsohn war jedoch von meinen Fähigkeiten nicht besonders beeindruckt, denn er fragte meine Tochter: „Warum geht Opa immer wieder ins Wasser?“

Der Montag begann wieder in Trearddur Bay, und die Hauptbeschäftigung war das Sammeln von Nahrungsmitteln. Wir sammelten Dinge wie Seetang, Muscheln und Schnecken, aber leider haben wir keine Fische gefangen. Die Seetange probierten wir roh und kochten die dann zur Mittagszeit. Der Geschmack war „interessant“ und nach dem Kochen in Weißwein im Großen und Ganzen nicht so schlecht, aber kein Vergleich zu dem Eis und der Schokolade, die wir am Ende des Tages gegessen haben.

Lecker Lecker!!

Am Dienstag habe ich mich freiwillig als Testschüler für Leute gemeldet, die sich für die Seakajak-Leiter-Prüfung qualifizieren wollten. Aber ich hatte den Fehler gemacht zu sagen, dass es mir egal sei, nass zu werden, Also wurde ich gebeten, umzukippen und so zu tun, als wäre ich bewusstlos, damit die Prüfungskandidaten ihre Rettungsfähigkeiten demonstrieren konnten.

Wir starteten in der Cemaes Bay bei Windstärke 3–4 bft, der im Laufe des Tages auf 5 bft zunehmen sollte, und da sich die Wellen an den Klippen brachen, waren die Bedingungen für die Retter ziemlich anspruchsvoll. Obwohl ich war viel Zeit im Wasser es war gut zu sehen, wie anspruchsvoll die Prüfungen für potenzielle Leiter sind, und ich habe nun noch mehr Respekt vor denen, die das Engagement und die Fähigkeiten mitbringen, um die Leiterqualifikationen zu erwerben.

Am Mittwoch ging es wieder nach Trearddur Bay, wo ein Erste-Hilfe-Workshop und eine kurze Paddeltour mit einer Rettungsübung für einen verletzten Paddler auf dem Programm standen. Trotz idealer Bedingungen und eines gut ausgerüsteten Teams haben wir bei dieser Rettungsübung einige schwere Fehler gemacht, und die Nachbesprechung war ziemlich schmerzhaft für uns.

Dennoch habe ich an diesem Tag viel gelernt, und es hat mir deutlich gezeigt, wie wichtig Teamwork und die Fähigkeiten der Mitpaddler sind, wenn etwas schiefgeht.

Der Donnerstag war eine schöne Paddeltour. Um uns vor dem starken Südwind zu schützen, starteten wir in Bull Bay und machten Mittagspause bei der alten Ziegelwerk am Traeth Porth Wen Beach. Am Vormittag sahen wir Robben, und auf dem Rückweg konnten wir in der Ferne einige Schweinswale erkennen.

Die letzte Etappe am Freitag führte von Port Dafarch nach Rhoscolyn und zurück, mit „rock hopping“ und einer anstrengenden Fahrt gegen den Wind.

Ich hatte eine tolle Woche, bin jeden Tag mit Leuten aus ganz Europa und sogar aus den USA gepaddelt, und ich muss sagen, dass Paddeln süchtig macht und eine der freundlichsten Sportarten ist.

Kongo-Tour auf dem Lech

Am 09.05.26 gingen wir bei herrlichem Wetter mit rund 15 Kanuten auf eine gemeinsame Trainingstour von Landsberg nach Kaufering. Aus dem ursprünglich kurzen, eher technisch geprägten Streckenplan wurde ein lebendiger Tag voller kleiner Herausforderungen, mit ruhigeren Abschnitten und viel Freude.


Wir trafen uns um 11:00 am Lechtalbad in Kaufering, wo wir Autos, Boote und Mitfahrgelegenheiten einteilten, bevor es gemeinsam nach Landsberg zum Einstieg ging. Direkt unterhalb des Karolinenwehrs setzten wir ein und nutzten die ersten Minuten gleich fürs Üben: Seilfähren, Kehrwasserein- und -ausfahrten, kleinere Surfs – alle waren sofort beschäftigt.


Weiter flussabwärts erreichten wir die Mündung des Mühlbachs, wo die Strömung uns ordentlich forderte. Zwischendurch genossen wir immer wieder längere, ruhige Abschnitte, die uns Zeit gaben, uns zu unterhalten, die Landschaft zu genießen oder einfach gemütlich treiben zu lassen. Die Mischung aus Aktivität und Ruhepausen war perfekt. Einige versuchten sich tapfer am Gegenhalten und Surfen. An der Autobahnbrücke der A 96 wartete der nächste Schwall, bevor wir schließlich zum alten Lechwehr kamen – unserem vierten und letzten „Spielplatz“ des Tages.


Nach dem Ausstieg in Kaufering verstauten wir Material und Boote, bevor wir den Tag gemeinsam bei Pizza und Eis in Kaufering ausklingen ließen. Der Tag war nicht nur technisch spannend, sondern vor allem eine rundum schöne Zeit miteinander – entspannt, sonnig und voller guter Momente. Herzlichen Dank dafür, das hat richtig Spaß gemacht.

Altmühltour der Bayerischen Einzelpaddler

Am 26. April 2026 fand sich eine Gruppe der Bayerischen Einzelpaddler an der Altmühl in Dollnstein ein, um den Tag auf dem Wasser zwischen Pappenheim und Dollnstein zu verbringen.

Die Altmühl ist einer der bekanntesten und gutmütigsten Flüsse Bayerns, der nordöstlich von Rothenburg ob der Tauber entspringt und nach etwa 227 Kilometern in die Donau mündet. Sein Lauf durch den Naturpark Altmühltal ist geprägt von sanften Hügeln, steilen Jurafelsen und einer artenreichen Flora und Fauna – ideal für eine Paddeltour.

Nach Verteilung auf Autos und Transport der Boote traf man sich an der Einstiegsstelle in Pappenheim. Der Einstieg in Pappenheim ist für Kajaks und Kanus recht hoch gelegen. Dies erschwerte insbesondere das zu Wasser lassen der Boote. Nachdem alle diese erste Hürde geschafft hatten, fand sich eine bunt gemischte Gruppe auf dem Wasser: vom Wildwasser-Kajak über Seekajaks bis hin zu gemütlichen Tourenbooten war alles dabei.

Die erste Etappe führte uns Richtung Zimmern. Schon nach wenigen Paddelschlägen zeigte sich die Fauna des Flusses und erste Sumpfschildkröten sonnten sich auf den im Wasser liegenden Bäumen. Nach der ersten Umtragung am Wehr von Zimmern ging es weiter Richtung Sollnhofen. Der extrem ruhige Charakter auf diesem Stück gestaltete das Paddeln sehr gemütlich. Nach ca. 6 km erreichten wir die Insel mit der Aktivmühle. Hier legten wir eine kurze Pause auf der Campinginsel in Sollnhofen ein, einem Campingplatz an der Aktivmühle.

Der folgende Flussabschnitt gelangte insbesondere durch die 12 Apostel zu Berühmtheit, einer markanten Jura-Steinformation, die wie eine Reihe von Wächtern am Ufer steht. Diese Felsen sind typisch für die Fränkische Alb und entstanden durch Erosion des Juragesteins über Millionen von Jahren.

Von dort war es auch nicht mehr weit zur Hammermühle, einem historischen Ort, der bereits im 16. Jahrhundert als Mühlstandort dokumentiert war. Hier findet sich ebenfalls ein großer Campingplatz; für Paddler interessanter war jedoch die Bootsrutsche am Wehr Hammermühle. Entgegen der Beschilderung findet sich diese nicht in der Mitte des Wehrs, sondern im rechten Drittel des Natursteinwehrs am Flusskilometer 108. Sie bot eine willkommene und spritzige Abwechslung auf dem sonst so gemächlichen Gewässer, insbesondere da die Sonne uns einen sehr warmen Frühlingstag bescherte.

Auch von hier war es nicht weit bis zum nächsten Wehr Hagenacker, das ebenfalls mit einer Bootsrutsche aufwarten konnte. Auch hier befindet sich die Rutsche im rechten Drittel des Wehres.

Von Hagenacker bis Dollnstein waren dann nur mehr ein paar Kilometer und wir schlossen die Tour ab. In Summe war es ein wunderschöner Tag auf dem Wasser. Die Landschaft war beeindruckend und schön, und aufgrund des frühen Zeitpunktes im Jahr war der Fluss auch kaum mit anderen Paddlern bevölkert. Zum Ausklang trafen sich einige der Gruppe noch zu einem gemeinsamen Abendessen – ein schöner Ausklang für einen gelungenen Tag auf der Altmühl.

Loisach von Farchant nach Achrain

Etwa 25 m³/s Durchfluss in Eschenlohe schienen verlockend. So brachen 3 Packrafts mit der RB6 von München zur Loisach auf. Der formidable Käsekuchen und Cappuccino von der ortsansässigen Rösterei Wildkaffee im Café Energy Lab am Bahnhof ließ uns erneut keine Wahl. Es sollte also wieder von Farchant gestartet werden. Zugegebenermaßen ist das eigentlich immer so 😉

Auch Petrus hat sich nicht lumpen lassen und das Wetter der Qualität von Kaffee und Käsekuchen angepasst.

Bei etwa 25 m³/s liegt unser bevorzugter Durchfluss für diesen Teil der Loisach. Es geht relativ flott dahin und trotzdem sind nicht alle Kiesbänke verschwunden.

Die Zugspitze und Nikolauskapelle auf dem Vestbichl in Eschenlohe sieht man leider nicht immer so schön.

Fast am Ziel in Achrain. Vom Ausstieg geht es nach etwa 300 Metern Fußweg mit MVV- oder Bürgerbus bequem zum Bahnhof Murnau oder Kochel. Nicht ganz unwichtiger Tipp am Rande: In Murnau kann man in der Murnauer Kaffeerösterei die knapp 20 km mit einem weiteren Kuchen und ausgezeichnetem Cappuccino beschließen und dem Tag so zusätzliche Struktur geben 😎

Amper von Fürstenfeldbruck bis Dachau

Ab dem 01. März bis 15. Juli ist die Amper großenteils vom Ammersee bis Fürstenfeldbruck gesperrt.
Wir haben uns recht früh am Morgen mit der S4 auf den Weg gemacht. Knapp 15 Minuten Fußweg sind es vom Bahnhof zum günstig direkt am Start gelegenen Café Al Ponte, das sogar ab 8 Uhr geöffnet hat. Einige Cappuccinos später ging es dann gegen 10 Uhr los mit der Fahrt nach Dachau.

Letzte Woche lag ein Baum in der ersten Sohlschwelle an der Brücke in Emmering. Deshalb haben wir im Emmeringer Hölzl links in den Nebenarm umtragen.

Bei knapp 45 m³/s ging es flott voran. Auch die alte Amper nach dem Wehr in Esting war problemlos befahrbar.

Alle vier größeren Sohlschwellen nach der Vereinigung mit dem Mühlkanal liefen bei unserem Wasserstand geschmeidig.

Die Umtragung rechts am Wehr Himmelreich in Günding. Hier könnte man die Fahrt auch links im Kanal bequem direkt an einem Parkplatz beenden. Wir paddelten aber bei dieser flotten Strömung noch etwa 1,5 km weiter. Nach einem weiteren Kilometer im Dachauer Stausee sind wir an der Brücke links ausgestiegen. Auch die Ausstiegsstelle befindet sich günstig in der Nähe eines Cafés mit Zimtschnecken 😉 und einer Bushaltestelle. Mit dem Bus ist man von hier in wenigen Minuten am Bahnhof Dachau.

Amper von Stegen nach Fürstenfeldbruck

Amper Tour von Eching nach Fürstenfeldbruck

Am 28. Februar sollte die erste offizielle Fahrt auf der Amper von Stegen nach Fürstenfeldbruck durchgeführt werden. Bei wunderschönen Wetter sind wir dann am Vormittag in Inning mit einem Canadier und 10 Kajaks gestartet. Der Wasserstand in Grafrath hat 174cm betragen, der Abluß 47,9 kbm/s und war damit deutlich höher als die normalen Pegelwerte von 70 cm und 10,7 kbm/s (von 1. Februar).

Der erste Abschnitt hat uns durch das wunderschöne Ampermoos geführt, die Abschnitte von Eching nach Grafrath und von Schöngeising bis nach Fürstenfeldbruck sind ab dem 1. März bis zum 15. Juli wegen dem Brutschutz für den Bootsverkehr gesperrt. An den Seiten ist die Amper hier durch hohes Schilf begrenzt, vereinzelte Bäume, die auch im Wasser liegen können, sorgen hier für eine traumhafte Stimmung. Am Ende des ersten Teilstücks in Grafrath haben wir dann beim Gasthaus Dampfschiff unsere Brotzeitpause gemacht, die Ausstiegstelle liegt einige Meter vor dem Gasthaus und vor der erste kleineren Sohlschwelle auf der Strecke. Die Sohlschwelle ist zwar einfach zu befahren, kann bei Bedarf nach einer Besichtigung aber auch problemlos umtragen werden.

Nach dem Gasthaus Dampfersteg geht es dann durch den Ort Grafrath. Die Amper fließt hier dann auch schneller und führt durch die Wolfschlucht bis nach Schöngeising, wo ein Wehr umtragen werden muss. Nach dem Wehr in Schöngeising, hat uns dann die zweite Sohlschwelle auf der Tour erwartet, die aber auch problemlos gefahren werden konnte. Im weiteren Verlauf sind dann die ersten Häuser von Fürstenfeldbruck am Flussrand aufgetaucht. Die Amper verwandelt sich hier in teilweise in Seen, die dann etwas mühsamer durchquert werden müssen, weil eben die Strömung fehlt. Direkt vor der Amperoase in Fürstenfeldbruck haben wir die Tour dann beendet und die Boote auf die dort geparkten Autos verladen.

Vogalonga Anno 25

Gemütlicher Start wie immer. 07:30 haben wir unser „Seawave“ aufgeblasen. Anschließend Frühstück bei Monica mit Kulisse von San Marco. Um etwa 08:40 ging es dann los Richtung unserer Startposition, die wir meistens in der Nähe von San Giorgio haben. Dort wartete auch schon ein bekanntes Gesicht, ein SUPler aus Breschia, auf uns.

San Giorgio, wo auch die Startkanone steht
San Giorgio, wo auch die Startkanone steht
Im Pulk Richtung Osten
Im Pulk Richtung Osten

Um 9 haben sich dann die knapp 2000 Boote in Bewegung gesetzt. Kurz vor 11 am Wendepunkt. Vier Stunden bis zur Einfahrt in den Kanal von Cannaregio. So schnell waren wir noch nie. Und das bei 4 Beaufort, die uns nach der Wende in Mazzorbo bis Venedig entgegenbliesen. Dann standen wir an der Brücke dei Tre Archi erst einmal im Stau, von dem wir allerdings mit dem Auto auf Hin- und Rückfahrt am Brenner gänzlich verschont blieben.
Um etwa 14:40 gab es dann den einen oder anderen obligatorischen Campari an gewohnter Stelle. Dann noch etwas Wein und Pizza bei Redentore und ab ins Bett. Ist schon ziemlich praktisch mit unserem Quartier auf Giudecca. Auf Wiedersehen im nächsten Jahr zur Ausgabe 50.

Im Stau bei Trei Archi
Im Stau bei Trei Archi
Auf dem Weg zum Campari
Auf dem Weg zum Campari

Genuss an der Salza

Ein attraktives Ziel hatte Veronika da für ihre Genuss-Wildwasser-Tour ausgesucht.
An Fronleichnam trafen wir uns am wirklich charmanten Campingplatz Nachbagauer, um mit drei tollen Tagen auf der Salza zu beginnen. So schön und direkt am Wasser zu campen – das hatten wir in dieser Form bisher noch nicht erlebt. Die Fahrt von Gschöder nach Wildalpen stand zunächst auf dem Programm der Gesamtgruppe.

Zwischen Gschöder und dem Campingplatz

Kleine Pause bei Saggraben

Ende der Schlucht

Nicht mehr weit nach Krippau

Camping am Fluss

Amper, Sohlschwellentraining

Am 14. Juni hatten wir einen Ausflug auf die Amper von Geiselbullach nach Gunding geplant. Den Canadier und die beiden Kajaks hatten wir beim Einstieg unter der Brücke abgelegt, um die Autos nach Günding zum Ausstieg zu bringen. Für die Rückfahrt zum Einstieg haben wir dann den Bus genommen.

Kurz nach dem Einstieg hat uns dann die erste Sohlschwelle erwartet, die zum Spielen eingeladen hat. Trotz dem geringen Wasserstands konnten wir hier das Kehrwasserfahren üben.

Im weiteren Verlauf sind dann auf der 7 Kilometer langen Strecke haben uns dann noch drei weitere Sohlschwellen erwartet. Zwei Raftingboote haben wir auf der Fahrt dann ebenfalls überholt.

Thomas