Amper von Fürstenfeldbruck bis Dachau

Ab dem 01. März bis 15. Juli ist die Amper großenteils vom Ammersee bis Fürstenfeldbruck gesperrt.
Wir haben uns recht früh am Morgen mit der S4 auf den Weg gemacht. Knapp 15 Minuten Fußweg sind es vom Bahnhof zum günstig direkt am Start gelegenen Cafe Al Ponte, das sogar ab 8 Uhr geöffnet hat. Einige Cappus später ging es dann gegen 10 Uhr los mit der Fahrt nach Dachau.

Letzte Woche lag ein Baum in der ersten Sohlschwelle an der Brücke in Emmering. Deshalb haben wir im Emmeringer Hölzl links in den Nebenarm umtragen.

Bei knapp 45 m3 ging es flott voran. Auch die alte Amper nach dem Wehr in Esting war problemlos befahrbar.

Alle vier größeren Sohlschwellen nach der Vereinigung mit dem Mühlkanal liefen bei unserem Wasserstand geschmeidig.

Die Umtragung rechts am Wehr Himmelreich in Günding. Hier könnte man die Fahrt auch links im Kanal bequem direkt an einem Parkplatz beenden. Wir paddelten aber bei dieser flotten Strömung noch etwa 1,5 km weiter. Nach einem weiteren Kilometer im Dachauer Stausee sind wir an der Brücke links ausgestiegen. Auch die Ausstiegsstelle befindet sich günstig in der Nähe eines Cafes mit Zimtschnecken 😉 und einer Bushaltestelle. Mit dem Bus ist man von hier in wenigen Minuten am Bahnhof Dachau.

Amper von Stegen nach Fürstenfeldbruck

Amper Tour von Eching nach Fürstenfeldbruck

Am 28. Februar sollte die erste offizielle Fahrt auf der Amper von Stegen nach Fürstenfeldbruck durchgeführt werden. Bei wunderschönen Wetter sind wir dann am Vormittag in Inning mit einem Canadier und 10 Kajaks gestartet. Der Wasserstand in Grafrath hat 174cm betragen, der Abluß 47,9 kbm/s und war damit deutlich höher als die normalen Pegelwerte von 70 cm und 10,7 kbm/s (von 1. Februar).

Der erste Abschnitt hat uns durch das wunderschöne Ampermoos geführt, die Abschnitte von Eching nach Grafrath und von Schöngeising bis nach Fürstenfeldbruck sind ab dem 1. März bis zum 15. Juli wegen dem Brutschutz für den Bootsverkehr gesperrt. An den Seiten ist die Amper hier durch hohes Schilf begrenzt, vereinzelte Bäume, die auch im Wasser liegen können, sorgen hier für eine traumhafte Stimmung. Am Ende des ersten Teilstücks in Grafrath haben wir dann beim Gasthaus Dampfschiff unsere Brotzeitpause gemacht, die Ausstiegstelle liegt einige Meter vor dem Gasthaus und vor der erste kleineren Sohlschwelle auf der Strecke. Die Sohlschwelle ist zwar einfach zu befahren, kann bei Bedarf nach einer Besichtigung aber auch problemlos umtragen werden.

Nach dem Gasthaus Dampfersteg geht es dann durch den Ort Grafrath. Die Amper fließt hier dann auch schneller und führt durch die Wolfschlucht bis nach Schöngeising, wo ein Wehr umtragen werden muss. Nach dem Wehr in Schöngeising, hat uns dann die zweite Sohlschwelle auf der Tour erwartet, die aber auch problemlos gefahren werden konnte. Im weiteren Verlauf sind dann die ersten Häuser von Fürstenfeldbruck am Flussrand aufgetaucht. Die Amper verwandelt sich hier in teilweise in Seen, die dann etwas mühsamer durchquert werden müssen, weil eben die Strömung fehlt. Direkt vor der Amperoase in Fürstenfeldbruck haben wir die Tour dann beendet und die Boote auf die dort geparkten Autos verladen.

Vogalonga Anno 25

Gemütlicher Start wie immer. 07:30 haben wir unser „Seawave“ aufgeblasen. Anschließend Frühstück bei Monica mit Kulisse von San Marco. Um etwa 08:40 ging es dann los Richtung unserer Startposition, die wir meistens in der Nähe von San Giorgio haben. Dort wartete auch schon ein bekanntes Gesicht, ein SUPler aus Breschia, auf uns.

San Giorgio, wo auch die Startkanone steht
San Giorgio, wo auch die Startkanone steht
Im Pulk Richtung Osten
Im Pulk Richtung Osten

Um 9 haben sich dann die knapp 2000 Boote in Bewegung gesetzt. Kurz vor 11 am Wendepunkt. Vier Stunden bis zur Einfahrt in den Kanal von Cannaregio. So schnell waren wir noch nie. Und das bei 4 Beaufort, die uns nach der Wende in Mazzorbo bis Venedig entgegenbliesen. Dann standen wir an der Brücke dei Tre Archi erst einmal im Stau, von dem wir allerdings mit dem Auto auf Hin- und Rückfahrt am Brenner gänzlich verschont blieben.
Um etwa 14:40 gab es dann den einen oder anderen obligatorischen Campari an gewohnter Stelle. Dann noch etwas Wein und Pizza bei Redentore und ab ins Bett. Ist schon ziemlich praktisch mit unserem Quartier auf Giudecca. Auf Wiedersehen im nächsten Jahr zur Ausgabe 50.

Im Stau bei Trei Archi
Im Stau bei Trei Archi
Auf dem Weg zum Campari
Auf dem Weg zum Campari

Genuss an der Salza

Ein attraktives Ziel hatte Veronika da für ihre Genuss-Wildwasser-Tour ausgesucht.
An Fronleichnam trafen wir uns am wirklich charmanten Campingplatz Nachbagauer, um mit drei tollen Tagen auf der Salza zu beginnen. So schön und direkt am Wasser zu campen – das hatten wir in dieser Form bisher noch nicht erlebt. Die Fahrt von Gschöder nach Wildalpen stand zunächst auf dem Programm der Gesamtgruppe.

Zwischen Gschöder und dem Campingplatz

Kleine Pause bei Saggraben

Ende der Schlucht

Nicht mehr weit nach Krippau

Camping am Fluss

Amper, Sohlschwellentraining

Am 14. Juni hatten wir eine Ausflug auf die Amper von Geiselbullach nach Gunding geplant. Den Canadier und die beiden Kajaks hatten wir beim Einstieg unter der Brücke abgelegt, um die Autos nach Günding zum Ausstieg zu bringen. Für die Rückfahrt zum Einstieg haben wir dann den Bus genommen.

Kurz nach dem Einstieg hat uns dann die erste Sohlschwelle erwartet, die zum Spielen eingeladen hat. Trotz dem geringen Wasserstands konnten wir hier das Kehrwasserfahren üben.

Im weiteren Verlauf sind dann auf der 7 Kilometer langen Strecke haben uns dann noch drei weitere Sohlschwellen erwartet. Zwei Raftingboote haben wir auf der Fahrt dann ebenfalls überholt.

Thomas

Training an Vorder- und Hinterrhein

Bei der Bahnstation Trin


Ende Mai/Anfang Juni 25 waren wir zum Training auf etwas wilderem Wasser in der Gegend der Rheinschlucht. Den ersten Tag haben wir mit Celli von der Kanuschule Versam auf der Strecke Versam nach Reichenau auf dem Vorderrhein verbracht. Die Wassermenge auf dem Vorderrhein ist immer abhängig von der Stromerzeugung im Kraftwerk bei Ilanz. Wir hatten etwa 40 m3, was wir als recht angenehm empfunden haben. Ein großes Dankeschön für diese Stunden geht an Celli. Es war ein toller Tag!

Die Eindrucksvolle Rheinschlucht


Anschließend haben wir noch 4 Tage mit einer Grund- und Aufbauschulung Wildwasser (bei uns war es mehr Grund ;-)) mit dem BKV verbracht.
Diese fand sowohl auf den letzten Kilometern des Hinter- als auch des Vorderrheins statt. Hinterrhein deshalb, da der Vorderrhein am ersten Tag in verschiedenen Gruppen doch einige „Kehrwasserkrimis“ geschrieben hatte. So wechselten einige Gruppen am zweiten Tag auf den Vorderrhein.
Stützpunkt war für alle Teilnehmer der wirklich liebenswerte Campingplatz Carrera. Hier wurden wir sogar von Sebastian bekocht. Es war schon eine großartige Veranstaltung mit Rundumbetreuung, die der Bayerische Kanuverband für uns 50 Paddler veranstaltet hat. Herzlichen Dank!

Start bei Versam

…und noch einmal bei Trin

Loisach, Farchant bis Murnau

8 Stunden Sonne, bis zu 10° und ein ausreichender Wasserstand, das war die Voraussage für den 25.01.2025 Mitte am Mittwoch. Da können wir doch die Loisach von Farchant nach Murnau fahren. Der Plan wurde dann am Samstag in die Tat umgesetzt, in Farchant wurden wir dann bei gefühlten sommerlichen Temperaturen von der doch recht kalten Loisach begrüßt. Nur der Wasserstand ist einen Tag zuvor um einige Zentimeter gefallen. Für das Luftboot war dies kein so großes Problem, das ist über die seichten Stellen fast ohne Probleme gefahren, für unseren Kanadier war es dann schon etwas schwieriger, Grundberührungen sind leider nicht ausgeblieben. Für mein WIldwasserkajak haben sich die 124 cm Wasserstand dann als zu wenig erwiesen.

Das Wasser der Losiach war glasklar. Am Anfang mussten wir aufgrund des niedrigen Wasserstands auch ein wenig aufpassen, um die richtigen Durchfahrten zu finden. Die einzige „größere“ Sohlschwelle hat sich dann auch als gut fahrbar und nicht wirklich groß herausgestellt. Nach Eschenlohe hat sich die Loisach dann zu eiem richtigen Wanderfluß gewandelt, den wir in Achrain verlassen haben.

Thomas

Chiemseegepäckfahrt 2024

2 Tage um den Chiemsee mit gefräßigen Enten und selbstfahrenden Bojen.

“Hättet Ihr Lust auf eine Gepäckfahrt?“ Diese Frage kam von Ento bei unserem Ausflug auf die Würm im Januar. Lust hatten wir auf jeden Fall, die Umsetzung hat dann aber einige Tage gedauert und am 29. und 30. Juni sind wir dann mit drei Seekajaks und einem Canadier zum Chiemsee aufgebrochen.

Um kurz nach 11 Uhr sind wir dann vom Südufer des Chiemsees bei herrlichen Sonnenschein in östlicher Richtung gestartet. Bis zum Mündungsgebiet der Tiroler Aachen sind uns nur wenige Segelyachten und SUP’s begegnet. Bei der Umfahrung des Naturschutzgebietes konnte man dann auch ganz deutlich die Vogelstimmen hören. In der Bucht von Chieming ist sind dann mehr Boote (Segelboote, Motorboote, SUP’s) unterwegs gewesen. Hier mussten wir schon ein wenig aufpassen. Den Segelbooten müssen wir ja ausweichen, die Berufsschifffahrt hat immer Vorfahrt gegenüber der Sportschifffahrt. Wie die Motorboote das sehen weiß ich nicht genau, bei denen halte ich gerne freiwillig Abstand und mache Platz. In der Bucht hat der Ostwind dann auch etwas zugenommen und unsere Weiterreise zum Campingplatz in Arlaching erschwert. Hier konnten die beiden anderen Seekajaks mit ihrem Skeg und dem Steuer doch entspannter paddeln. Michael hatte mit seinem Canadier dann doch etwas mehr gegen den Seitenwind zu kämpfen, ich habe auf der Strecke dann auch geweint weil ich kein Steuer an meinem Kajak angebaut hatte. Die Nacht haben wir dann auf dem gemütlichen und bootfahrerfreundlichen Campingplatz Kupferschmiede direkt in Standnähe verbracht.

Am Sonntag haben wir und dann nach einer kurzen Besichtigung des Abflusses der Alz (hier waren wir einen Tag zu früh dran, die darf erst ab dem 01.07. befahren werden) sind wir dann dem nördlichen Ufer des Sees gefolgt. Das Wetter war etwas kühler als am Vortag, der Wind hatte auch zugenommen. Ein entsprechender Seegang hatte sich durch den Wind dann auch aufgebaut. Auch am Nordufer mussten wir auf auf ein Naturschutzgebiet achten, welches mit den Kajaks nicht befahren werden darf. Diese Gebiete sind zusätzlich mit Bojen gut sichtbar abgegrenzt. In den nördlichen Buchten gibt es ebenfalls Naturschutzgebiete, die nicht befahren werden dürfen aber ebenfalls mit Bojen gekennzeichnet sind. Unsere Mittagspause haben wir dann auf der Fraueninsel verbracht.

Bei der Pause ist Michael dann von einer gefräßigen Ente überrascht worden, die hat tatsächlich in einem unbeobachteten Moment nach dem Brot in seiner Hand geschnappt. Die anderen Enten waren aber auch nicht gerade scheu und haben ständig versucht, ob bei unseren Sachen etwas essbares zu ergattern ist. Eigentlich schade, das die Wasservögel von einigen Touristen so angefüttert werden.

Nach der Umrundung der Krautinsel hieß es dann aufpassen, bei der nördlichen Umfahrung der Herreninsel in Richtung Prien über Urfahrn und Holzen sind neben der Personenschifffahrt dann auch viele andere Segel- / Motorboote unterwegs gewesen. Hier sind wir eng zusammen gefahren weil vier Boote besser erkannt werden. In die nördlichen Buchten sind wir nur zum Teil eingefahren. Nach einer kurzen Pause zum Füße vertreten in Prien haben wir dann aufgrund der Wetterentwicklung den direkten Kurs Richtung Autobahnparkplatz eingeschlagen.

Hier sollte eine weitere Überraschung auf uns warten. Auf dem See ist scheinbar eine Segelregatta ausgerichtet worden. Ein Motorboot was als Start- / Zielboot verwendet wird, haben wir auf dem See gesichtet. Ebenfalls große Bojen, die die Ziellinie bilden und weiter auf unserem Kurs eine einzelne große Boje. Zuerst hat es so ausgesehen, als die Boje von einem Motorboot in der Nähe gezogen wird, dann ist das Boot aber plötzlich alleine weitergefahren und die Boje stehen geblieben. Als wir an der Boje vorbeigefahren sind haben wir die Aufschrift lesen können: “Selbstfahrende Boje, Abstand halten“. Das die Boje tatsächlich selbst fahren konnte haben Anne und Ento dann auch live direkt aus der Nähe gesehen, die beiden waren ganz nah als die Boje auf einmal mit mäßiger Geschwindigkeit losgefahren ist.

Nach wenigen Minuten haben wir dann unseren Startpunkt, den Rastplatz an der Autobahn A8 direkt am Chiemsee, erreicht und unsere Boote auf die Autos geladen. Das Timing hat gut gepasst, der Regen hat angefangen nachdem wir die Boote auf dem Dach festgezurrt hatten. Eine wunderschöne Tour die wir auf jeden Fall wiederholen möchten.

Thomas

Staffelseerundfahrt Juni 2023

Am 18.06.2023 haben wir uns (Anne und Thomas) mit zwei Freunden aus Garmisch am Staffelsee zu einer gemeinsamen Ausfahrt getroffen. In Seehausen am Roßpoint haben wir zunächst die drei Faltboote (einen Nortik Navigator, einen Nortik Argo und einen Pouch RZ85 zusammengebaut. Das vierte Boot war dann ein Feststoffboot, hier sind wir vom Zusammenbau verschont geblieben. Die Boote konnten mit dem Bootswagen vom Parkplatz ohne größere Probleme zum Einstieg am See gebracht werden.

Nach dem Einsetzen der Boote sind wir an der Jakobsinsel vorbei um die Insel Wörth Richtung Große Birke gefahren, die wir bei herrlichen Sonnenschein umrundet haben.

Am 18.06.2023 haben wir uns (Anne und Thomas) mit zwei Freunden aus Garmisch am Staffelsee zu einer gemeinsamen Ausfahrt getroffen. In Seehausen am Roßpoint haben wir zunächst die drei Faltboote (einen Nortik Navigator, einen Nortik Argo und einen Pouch RZ85 zusammengebaut. Das vierte Boot war dann ein Feststoffboot, hier sind wir vom Zusammenbau verschont geblieben. Die Boote konnten mit dem Bootswagen vom Parkplatz ohne größere Probleme zum Einstieg am See gebracht werden.

Nach dem Einsetzen der Boote sind wir an der Jakobsinsel vorbei um die Insel Wörth Richtung Große Birke gefahren, die wir bei herrlichen Sonnenschein umrundet haben.

Paddler vor der Insel Wörth bei der Staffelseerundfahrt im Juni 2023

Den See hatten wir um diese Zeit noch für uns alleine. Die anderen Wassersportler sind erst später bei dem schönen Wetter auf den See gestartet. Dies hat auch die Personenschifffahrt betroffen, die erst später ihren Betrieb aufgenommen hat.
Eine kleine Pause haben wir dann an der Nordseite des Sees im Biergarten eingelegt. Ein Ausbooten ist dort neben der Anlegestelle der Personenschifffahrt möglich. Man muss hier aber aufpassen das kein Motorschiff in der Anfahrt ist. Die Berufsschifffahrt hat auf Binnengewässern gegenüber uns Kajakfahren in jeden Fall Vorfahrt. Nach der kleinen Stärkung sind wir dann zurück zu unserem Einstiegspunkt gefahren und habe unsere Tour dort beendet.


Thomas