Amper von Fürstenfeldbruck bis Dachau

Ab dem 01. März bis 15. Juli ist die Amper großenteils vom Ammersee bis Fürstenfeldbruck gesperrt.
Wir haben uns recht früh am Morgen mit der S4 auf den Weg gemacht. Knapp 15 Minuten Fußweg sind es vom Bahnhof zum günstig direkt am Start gelegenen Cafe Al Ponte, das sogar ab 8 Uhr geöffnet hat. Einige Cappus später ging es dann gegen 10 Uhr los mit der Fahrt nach Dachau.

Letzte Woche lag ein Baum in der ersten Sohlschwelle an der Brücke in Emmering. Deshalb haben wir im Emmeringer Hölzl links in den Nebenarm umtragen.

Bei knapp 45 m3 ging es flott voran. Auch die alte Amper nach dem Wehr in Esting war problemlos befahrbar.

Alle vier größeren Sohlschwellen nach der Vereinigung mit dem Mühlkanal liefen bei unserem Wasserstand geschmeidig.

Die Umtragung rechts am Wehr Himmelreich in Günding. Hier könnte man die Fahrt auch links im Kanal bequem direkt an einem Parkplatz beenden. Wir paddelten aber bei dieser flotten Strömung noch etwa 1,5 km weiter. Nach einem weiteren Kilometer im Dachauer Stausee sind wir an der Brücke links ausgestiegen. Auch die Ausstiegsstelle befindet sich günstig in der Nähe eines Cafes mit Zimtschnecken 😉 und einer Bushaltestelle. Mit dem Bus ist man von hier in wenigen Minuten am Bahnhof Dachau.

Vogalonga Anno 25

Gemütlicher Start wie immer. 07:30 haben wir unser „Seawave“ aufgeblasen. Anschließend Frühstück bei Monica mit Kulisse von San Marco. Um etwa 08:40 ging es dann los Richtung unserer Startposition, die wir meistens in der Nähe von San Giorgio haben. Dort wartete auch schon ein bekanntes Gesicht, ein SUPler aus Breschia, auf uns.

San Giorgio, wo auch die Startkanone steht
San Giorgio, wo auch die Startkanone steht
Im Pulk Richtung Osten
Im Pulk Richtung Osten

Um 9 haben sich dann die knapp 2000 Boote in Bewegung gesetzt. Kurz vor 11 am Wendepunkt. Vier Stunden bis zur Einfahrt in den Kanal von Cannaregio. So schnell waren wir noch nie. Und das bei 4 Beaufort, die uns nach der Wende in Mazzorbo bis Venedig entgegenbliesen. Dann standen wir an der Brücke dei Tre Archi erst einmal im Stau, von dem wir allerdings mit dem Auto auf Hin- und Rückfahrt am Brenner gänzlich verschont blieben.
Um etwa 14:40 gab es dann den einen oder anderen obligatorischen Campari an gewohnter Stelle. Dann noch etwas Wein und Pizza bei Redentore und ab ins Bett. Ist schon ziemlich praktisch mit unserem Quartier auf Giudecca. Auf Wiedersehen im nächsten Jahr zur Ausgabe 50.

Im Stau bei Trei Archi
Im Stau bei Trei Archi
Auf dem Weg zum Campari
Auf dem Weg zum Campari

Genuss an der Salza

Ein attraktives Ziel hatte Veronika da für ihre Genuss-Wildwasser-Tour ausgesucht.
An Fronleichnam trafen wir uns am wirklich charmanten Campingplatz Nachbagauer, um mit drei tollen Tagen auf der Salza zu beginnen. So schön und direkt am Wasser zu campen – das hatten wir in dieser Form bisher noch nicht erlebt. Die Fahrt von Gschöder nach Wildalpen stand zunächst auf dem Programm der Gesamtgruppe.

Zwischen Gschöder und dem Campingplatz

Kleine Pause bei Saggraben

Ende der Schlucht

Nicht mehr weit nach Krippau

Camping am Fluss

Training an Vorder- und Hinterrhein

Bei der Bahnstation Trin


Ende Mai/Anfang Juni 25 waren wir zum Training auf etwas wilderem Wasser in der Gegend der Rheinschlucht. Den ersten Tag haben wir mit Celli von der Kanuschule Versam auf der Strecke Versam nach Reichenau auf dem Vorderrhein verbracht. Die Wassermenge auf dem Vorderrhein ist immer abhängig von der Stromerzeugung im Kraftwerk bei Ilanz. Wir hatten etwa 40 m3, was wir als recht angenehm empfunden haben. Ein großes Dankeschön für diese Stunden geht an Celli. Es war ein toller Tag!

Die Eindrucksvolle Rheinschlucht


Anschließend haben wir noch 4 Tage mit einer Grund- und Aufbauschulung Wildwasser (bei uns war es mehr Grund ;-)) mit dem BKV verbracht.
Diese fand sowohl auf den letzten Kilometern des Hinter- als auch des Vorderrheins statt. Hinterrhein deshalb, da der Vorderrhein am ersten Tag in verschiedenen Gruppen doch einige „Kehrwasserkrimis“ geschrieben hatte. So wechselten einige Gruppen am zweiten Tag auf den Vorderrhein.
Stützpunkt war für alle Teilnehmer der wirklich liebenswerte Campingplatz Carrera. Hier wurden wir sogar von Sebastian bekocht. Es war schon eine großartige Veranstaltung mit Rundumbetreuung, die der Bayerische Kanuverband für uns 50 Paddler veranstaltet hat. Herzlichen Dank!

Start bei Versam

…und noch einmal bei Trin