Amper von Stegen nach Fürstenfeldbruck

Am 28. Februar sollte die erste offizielle Fahrt auf der Amper von Stegen nach Fürstenfeldbruck durchgeführt werden. Bei wunderschönen Wetter sind wir dann am Vormittag in Inning mit einem Canadier und 10 Kajaks gestartet. Der Wasserstand in Grafrath hat 174cm betragen, der Abluß 47,9 kbm/s und war damit deutlich höher als die normalen Pegelwerte von 70 cm und 10,7 kbm/s (von 1. Februar).

Der erste Abschnitt hat uns durch das wunderschöne Ampermoos geführt, die Abschnitte von Eching nach Grafrath und von Schöngeising bis nach Fürstenfeldbruck sind ab dem 1. März bis zum 15. Juli wegen dem Brutschutz für den Bootsverkehr gesperrt. An den Seiten ist die Amper hier durch hohes Schilf begrenzt, vereinzelte Bäume, die auch im Wasser liegen können, sorgen hier für eine traumhafte Stimmung. Am Ende des ersten Teilstücks in Grafrath haben wir dann beim Gasthaus Dampfschiff unsere Brotzeitpause gemacht, die Ausstiegstelle liegt einige Meter vor dem Gasthaus und vor der erste kleineren Sohlschwelle auf der Strecke. Die Sohlschwelle ist zwar einfach zu befahren, kann bei Bedarf nach einer Besichtigung aber auch problemlos umtragen werden.

Nach dem Gasthaus Dampfersteg geht es dann durch den Ort Grafrath. Die Amper fließt hier dann auch schneller und führt durch die Wolfschlucht bis nach Schöngeising, wo ein Wehr umtragen werden muss. Nach dem Wehr in Schöngeising, hat uns dann die zweite Sohlschwelle auf der Tour erwartet, die aber auch problemlos gefahren werden konnte. Im weiteren Verlauf sind dann die ersten Häuser von Fürstenfeldbruck am Flussrand aufgetaucht. Die Amper verwandelt sich hier in teilweise in Seen, die dann etwas mühsamer durchquert werden müssen, weil eben die Strömung fehlt. Direkt vor der Amperoase in Fürstenfeldbruck haben wir die Tour dann beendet und die Boote auf die dort geparkten Autos verladen.